| Übrigens: Rheinromantik und die Sage vom Ritter Roland:
In der Rolandsage spielt hier die tragische Liebesgeschichte von Roland und Hildegunde:
Roland zog zusammen mit dem fränkischen Heer gegen die Mauren. Zurück lässt er seine versprochene Braut Hildegunde vom Drachenfels. Auf dem Heimweg wird das fränkische Heer von Basken angegriffen und fast vollständig aufgerieben. Die wartende Braut Hildegunde erhält die irrtümliche Nachricht vom Fall ihres Ritters. Hildegunde entscheidet sich voller Trauer für ein Leben als Nonne im Kloster auf Nonnenwerth. Als Roland zum Rhein zurück kehrt, ist seine Braut für ihn verloren. Um ihr trotzdem nahe zu sein, erbaut Roland die Burg Rolandseck direkt oberhalb der Insel.
Die Rolandsage geht in verschiedenen Versionen auf den historischen Markgrafen Roland zurück.
Rolandsbogen:
Der Rolandsbogen ist ein Efeu umranktes Bogenfenster der verfallenen Burg Rolandseck. Die Höhenburg wurde im Jahr 1122 durch Erzbischof Friedrich I. von Köln zusammen mit dem Frauenkloster Nonnenwerth (auf der gleichnamigen Insel im Rhein) erbaut.
Gegenüber des Rolandsbogen liegt der Drachenfels:
Die Ruine des Bergfrieds Drachenfels ist das Wahrzeichen des Siebengebirges.
Die Burganlage wurde im Jahre 1138 vom Kölner Erzbischof Arnold erbaut und ist heute besonders wegen der überwältigenden Aussicht weltberühmt.
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